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Laudatio 17.2.2006, Dr. Claus-Peter Böhner-Fery
GALERIE BÖHNER, Mannheim
Gemeinschaftsausstellung 17.02.2006-17.07.2006
Textauszug:
.....Kommen wir nun auf zwei Künstlerinnen zu sprechen, deren Werke sich zwischen der Abstraktion und dem Gegenstand einordnen lassen, Arbeiten eines „Zwischenreiches“ gewissermaßen, den Bildern von Pilbri und Katrin Stolt. PILBRI (Pilbri ist ein Buchstabenspiel von Britta Neumärkers Mädchennamen Pilgenröder), geboren 1967 in Wuppertal, lebt und arbeitet als Künstlerin in Erkrath. Auch sie begann ihre künstlerische Tätigkeit mit dem Erlernen verschiedenster Materialien und Techniken, bis sie schließlich ihre Affinität zur Mischtechnik auf großformatiger Leinwand entdeckte. Ihr Repertoire reicht dabei von der Landschaft („Sommerstimmung“) bis zum Informell („Faszination Struktur“), wobei wir es beim Gegenständlichen nichtsdestotrotz immer mit sich auflösenden Tendenzen zu tun haben, d.h. bei der Arbeit „Ein Stück Weltraum“ etwa wird nicht das All als solches realistisch abgebildet, sondern mittels sich auflösender Formen und Strukturen lediglich angedeutet, so dass dem Betrachter noch genug Spielraum zur eigenen Erschließung der Bildidee bleibt. Die Bilder der Künstlerin sind ein Teil ihrer Gedanken- und Gefühlswelt sowie ihrer Lebensgeschichte, durch die leuchtenden Farben wird eine grundsätzlich positive Einstellung der Künstlerin zu Zeit und Raum augenfällig, eine sprudelnde Energie als auch eine absolute Lebensbejahung....
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